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Bärlauch ist ja per se ein schönes saisonales Gewächs. Pur ist Bärlauch extrem scharf und knoblauchig, daher haben wir für dieses Pesto das Mischungsverhältnis so hingeschraubt, dass viele weitere Geschmacksebenen entstehen. Und das schöne am selbstgemachten Pesto ist ja: Du weißt was drin ist und wenn es erstmal im Vorratskühlschrank steht, ist es eine absolute Geheimwaffe für knifflige Situationen in denen man schnell einfach was Gutes zu essen braucht (ob zu Pasta, als Dip oder Aufstrich).

  Für dieses multigeschmacksdimensionale Pesto braucht es (ergibt 4 normale oder 2 extra große Portionen):

25 gr frischer Bärlauch 
25 gr frischer Basilikum
25 gr geröstete Mandeln (in beschichteter Pfanne ohne Fett rösten) 
50 gr Parmesan (mittelalter Bergkäse passt auch sehr gut), kleingewürfelt
80 ml Olivenöl
Salz aus der Mühle nach Geschmack

Zubereitung:

Basilikum und Bärlauch mit 1/3 des Öls in hohem Gefäss mit dem Pürrierstab anpürrieren, Mandeln grob hacken und zusammen mit dem Parmesan zugeben. Wieder 1/3 Öl zugeben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren. 

Mit Salz abschmecken, dabei beachten: Wenn die Zutaten alle Zimmertemperatur haben (also auch der Käse nicht direkt aus dem Kühlschrank kam) kann man den Geschmack am besten einschätzen – ansonsten gerne noch mal 30 Minuten stehen lassen erst dann abschmecken, bevor das Salzfass ungewollt ins Pesto fällt.

Restliches Öl zugeben bis das Pesto von der Konsistenz her keine Paste ist, sondern eher wie ein dicklicher Smoothie. Abfüllen, z.B. in ein hübsches kleines Weckglas, mit Öl die Oberfläche bedecken, Deckel drauf und bis zum nächsten Einsatz ab in den Kühlschrank.

Guten Appetit!

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