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Nachdem wir hier schon mal eine Menge Tipps für einen Besuch in Wien gegeben haben (https://annaschoen.wordpress.com/2013/05/11/zu-besuch-in-wien/) folgt hier ein Update, was man abseits der Klassiker noch so alles in Wien kulinarisch entdecken kann.

Unterwegs lohnt sich abseits der Mariahilfer Straße ein Besuch im Kaffemik. In dem kleinen Laden gibt es ausschließlich Café, den man entweder im Stehen dort genießen oder mitnehmen kann. Der Laden erinnert vom Konzept her an die nordisch-puristische Interpretation einer italienischen Espressobar.

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Ebenso im Zentrum direkt am Innenstadt-Ring kann man sich in der Juice Factory sehr gut mit einem Saft und/oder einem frisch belegten Ciabatta für Unterwegs versorgen. Neben Fruchtsäften gibt es auch leckere Smoothies und eine große Auswahl an Green Juices.

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Absolutes Highlight ist das neue Restaurant Kussmaul!

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Wer in Wien ist, sollte hier unbedingt einkehren – Bitte vorher reservieren! Egal ob Frühstück, Lunch, Casual oder Fine Dining. Durch die unterschiedlichen Tagesangebote und abgeteilten Bereiche in den Restaurants findet man hier für jeden Anlass etwas Feines! Vom Avocadobrot mit pochiertem Ei, über Burger bis hin zu sousvide gegarten Filets mit Schäumchen.

Wir waren abends dort und haben im Fine Dining-Bereich reserviert. Der Service war wunderbar aufmerksam, zuvorkommend und dennoch entspannt – genauso wie die Atmosphäre in dem modern gestalteten Restaurants mit offener Küche und langem Bartresen. Es ist voll, quirlig und dennoch gemütlich im Kussmaul.

Gerade platziert wurden wir schon das erste Mal von der Küche gegrüßt: Kalbtartare in herzhafter Waffel.

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Direkt im Anschluss folgte der hausgemachte Brotkorb begleitet von Öl & Butter: Basilikumöl, klassische Butter sowie eine leicht süßliche Butter, die mit einer Art japanischen Mandarinenfrucht aromatisiert war. Sieht unscheinbar aus, war aber großartig!

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Zum Hauptgang bestellten wir Fleisch, doch zwischendurch gab es noch einen 2. Gruß: Gebratene Leber mit Kürbiscreme.

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Ein toller Teaser auf das was noch kam…

Geschmorte Ochsenbacke in Rotwein mit Wurzelgemüse, Birne und Kartoffelstampf. Serviert wurde im Schmortopf und angerichtet wurde am Tisch. War einfach super.

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Die Töpfe blieben glücklicherweise stehen – so gab es noch die Möglichkeit für einen ordentlichen Nachschlag.

Zudem das klassische Wiener Schnitzel mit Erdäpfel- und Gurkensalat. Toll angerichtet und ebenfalls sehr gut.

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Für das Dessert blieb leider kein Platz mehr. Das Kussmaul hat jetzt jedoch einem festen Platz auf der Wien-Liste und daher bietet sich dafür das nächste Mal sicherlich eine Gelegenheit.

Kontrastprogramm am nächsten Abend im Restaurant Kolin. Der Laden ist ebenfalls neu und auch gut bewertet, die Karte bietet moderne mitteleuropäische Küche – ähnlich wie das Kussmaul, ist allerdings sehr viel kleiner und aufs Abendgeschäft spezialisiert.

Obwohl sich die Karte gut liest und die Einrichtung und Atmosphäre echt schön ist, war das Essen leider ein Flop! Wir haben neben dem Burger (der ok war) gegrillten Tintenfisch mit Salat und Knoblauchbrot bestellt. Was kam waren leider leicht panierte und frittierte Calamari die vor Fett nur so trieften und sonst leider auch nach nix schmeckten, der Salat daneben war ebenfalls einfallslos – ungeschnittene und unpraktische riesige Salatblätter mit Crema di Balsamico besprenkelt. Das dazu gereichte Knoblauchbrot war auch nur die Aufback-Variante, wie man sie aus dem Supermarkt kennt und das auch noch verbrannt.

Vorneweg hatten wir noch 3erlei Dips mit Brot bestellt. Ebenfalls ein eher fades Ereignis, dass somit perfekt auf den Hauptgang einstimmte.

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Sorry, selten so schlecht gegessen.

Noch ein Shoppingtipp für Vintage-Fans: in der Burggasse findet man seit ein paar Monaten den großzügigen und sehr gut sortierten 2ndHand-Laden „Burggasse24“, zu dem jetzt auch ein kleines Café gehört: https://www.facebook.com/burggasse24

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