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Schon vor 5 Jahren habe ich davon gehört – man muss unbedingt ins Sasaya gehen, dort gibt es das beste Sushi Berlins.

Das Sasaya stand immer auf meiner Liste und wann immer es mir in den letzten 5 Jahren eingefallen ist, habe ich versucht dort „spontan“ für nächste Woche einen Tisch zu bekommen. Hat nicht geklappt, denn bei dem Sasaya braucht man mehr Vorlauf.

Kürzlich sprang mir das Sasaya auf meiner „will ich mal hin“-Liste wieder ins Auge und siehe da – dieses Mal hat es geklappt. Ich hatte einen Tisch für Donnerstag in 3 Wochen!

Online gibt es keine Speisekarte und somit auch keine Preise, doch da der Ruf sehr gut ist, habe ich für den Abend auch gleich mehr Budget eingeplant. Wie sich vor Ort herausstellte, völlig zu unrecht!

Der mittelgroße Laden, in dem man auf Stühlen als auch auf dem Boden sitzend essen kann, liegt direkt am Helmholtzplatz und hat eine aufgeregte, schlichte Atmosphäre. Kein traditioneller Asia-Kitsch, aber auch nicht der 90er Loungestyle mit dem sich Sushi-Läden gerne schmücken. Was einem gleich ins Auge fällt, ist die Eingangstür, die mit unzähligen Auszeichnungen beklebt ist – Feinschmecker, Restaurant Report, tip Speisekarte, etc.

Die Karte ist sehr umfangreich und gerade in dem Bereich „traditionelles Sushi“ – wo ich eher Gurke, Avocado und California Roll vermutet habe – befinden sich einige Exoten, die ich so noch nicht gegessen habe.

Wir haben uns wild durch die Karte gearbeitet und sind mit Jacobsmuschel-Dumpling gestartet. War ganz lecker aber nicht das Highlight.

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Anschließend probierten wir gegrillten Pulpo-Knorpel-Spieß mit Soja-Leber-Jus – die Knorpel waren von der Konsistenz gewöhnungsbedürftig, das geschmackliche Zusammenspiel mit dem Jus dafür sehr spannend.

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Danach kamen die Sushi-Spezialitäten wie Garnele mit Kürbis, umwickelt mit Avocado sowie Thunfisch, Süßwasser-Aal, Jacobsmuschel und Lachs auf den Tisch – die dazu garnierten Saucen, der perfekt gegarte Reis und der fantastische Fisch haben uns mehreren Seufzer beim Essen entlockt.

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Das absolute Highlight jedoch war ein mit Alge umwickeltes Nigiri, gefüllt mit rohem Wachtel-Ei und Lachs-Kaviar – diese Spezialität haben wir uns zum Abschluss des Menü’s direkt noch mal nachbestellt.

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Und nun noch mal zum Preisgefüge: neben den Speisen hatten wir auch noch eine große Flasche Wasser, zwei Sekt und ein Kännchen Tee auf der Rechnung und waren insgesamt bei knapp 50€ – das ist in Anbetracht der tollen Qualität sehr fair bepreist.

Fazit: muss ich ganz bald wieder hin und gucke in meinem Kalender schon mal nach einem geeigneten Termin in 2-3 Wochen!

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