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Ein tolles vegetarisches Gericht für Kürbisfans… Und ganz nebenbei ist dieses winterliche Gericht auch noch ziemlich Low Carb-freundlich.

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Zutaten für 6 Portionen

Kürbisgulasch
600 Gramm Kürbisfleisch (geschält und in gulaschgroße Würfel geschnitten)
300 Gramm Speisezwiebeln (gewürfelt)
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten (ganze Tomaten geschält)
1 EL Kümmel gemahlen
1 EL Paprikagewürz
5 frische Salbeiblätter
500 ml Rinderbrühe oder Fond
3 Lorbeerblätter
1 TL Pimentkörner
Salz
Pfeffer
ggf ein Schuss Apfelessig
Öl zum Anbraten

Parmesan-Maronen-Knödel
1 kg Magerquark
100 gr Parmesan, gerieben
40 gr Kartoffelmehl
4 Eigelb
Salz
Pfeffer

250 gr Maronen, vorgegart
frischer Salbei
1 Schalotte, fein gewürfelt
Martini bianco

Pilze
300 gr Kräutersaitlinge, in Scheiben geschnitten
frischer Thymian
Meersalz

Zubereitung:

Am Vortag
Öl in Schmortopf erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprika und Kümmel zugeben und unter ständigem rühren weiter schmoren. Dann Tomatenmark zugeben, durchrühren und mit Brühe ablöschen. Kürbiswürfel in die Brühe geben, Lorbeer und Piment zufügen und 1 Stunde bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Dann die Tomaten zugeben, gut durchrühren und eine weitere halbe Stunde schmoren lassen. Danach die Salbeiblätter zufügen, Herd ausstellen und über Nacht ziehen lassen.

Für die Knödel den Magerquark durch ein Küchentuch pressen, um die Flüssigkeit los zu werden und abtropfen lassen. Anschließend den „trockenen“ Quark mit Eigelb, Parmesan und Kartoffelmehl sowie Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig vermengen. Den Teig stramm in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Um die Maronenfüllung vorzubereiten, die Maronen zusammen mit den Schalotten und Salbei in einer Pfanne andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und Martini (Weißwein tut’s zur Not auch) ablöschen. Flüssigkeit einköcheln lassen und die Maronen anschließend zu einer Creme pürieren.

Aus der Creme 6 Portionen mit einem Teelöffel entnehmen und diese zu kleinen Kugeln rollen.

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Achtung! Hier kommt ein toller Trick: die Kugeln ins Eisfach legen und dort über Nacht hart werden lassen. So lässt sich die Creme am nächsten Tag ganz einfach in die Knödel füllen. Beim kochen der Knödel taut die Creme im Knödel dann auf und wird wieder schön weich.

Restliche Maronencreme im Kühlschrank lagern.

Nächster Tag
Ungefähr 1 Stunde vor dem Servieren das Gulasch im Schmortopf auf kleiner Flamme erwärmen, Lorbeer und Piment entfernen und mit Salz und Pfeffer (sowie ggf noch etwas Kümmel und Paprika) abschmecken und die Maronencreme aus dem Kühlschrank in das Gulasch einrühren – dadurch bekommt das Gericht eine sämige Konsistenz und ein nussiges Aroma. Nach Geschmack kann man kurz vor dem Servieren noch mit einem Schuss Apfelessig noch ein leicht säuerliche Note reinbringen.

Nun kommen die Knödel an die Reihe: hierfür aus dem Quarkteig mit feuchten Händen 6 gleichgrosse Kugeln formen. Die Maronenkügelchen aus dem Eisfach in die Knödel drücken und verschließen. Anschließend für 10 min in einem weiten Topf mit kochendem Salzwasser garen. Die Knödel vor dem Servieren abtropfen lassen und mit geriebenem Parmesan garnieren.

Parallel die Kräutersaitlinge mit frischen Thymian für 2-3 min anbraten und mit Meersalz abschmecken.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten – Guten Appetit!

Und wer zu den Knödeln lieber Fleisch essen will, serviert diese zum Beispiel mit Rinderfilet und Pflaumen-Rotwein-Sauce:

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Das Rezept dazu gibt es hier: https://annaschoen.wordpress.com/2013/12/01/rinderfilet-in-pflaumen-sauce-mit-maronen-und-la-ratte-kartoffeln/

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