Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , ,

Aus der Reihe Rezepte für Dinnerabende hier nun ein großartiges Dessert mit nomnom-Garantie. Da die Einzelschritte ausführlich erklärt sind, ist das Rezept etwas länger, dafür lassen sich die einzelnen Komponenten ganz toll unabhängig voneinander im Vorfeld vorbereiten und an dem Abend selber muss man nur noch alles zusammen anrichten. Et voilá!

20131202-212513.jpg

Zutaten für 4-6 Personen

Pistazien-Hippe
50 Gramm Pistazienkerne
200 Gramm Zucker
2 Bögen Backpapier
Meersalz

Pistazien-Eis
5 Eigelb
50 gr Zucker
500 ml Milch-Sahne-Gemisch (50/50)
2 EL Pistazienpaste

Himbeersauce
300 Gramm TK Himbeeren (wenn Saison oder Lottogewinn vorhanden: gerne auch frisch)
1 Schälchen frische Himbeeren (ganzjährig, wenn kein Lottogewinn)
Zucker
Himbeergeist

Brownie (Zutaten für ein ganzes Blech)
600 gr Zartbitterschokolade (z.B. Herrenschokolade)
135 gr Butter
6 Eier
240 gr Rohrzucker
180 gr Mehl

Zubereitung

Pistazieneis

Milch-Sahne-Gemisch bei mittlerer Hitze im Topf köcheln lassen, Pistaziencreme zugeben und ziehen lassen. Bitte nicht kochen lassen, sondern lieber Topf vom Herd nehmen, wenn die Flüssigkeit heiß ist, und eine halbe Stunde ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Eigelb mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, nun warme Pistaziensahne dazugießen und schnell mit einem Schneebesen durchrühren.

Die Pistazien-Ei-Mischung zurück in den Topf geben und bei 3/4 der maximalen Hitze unter ständigem Rühren auf rund 80 Grad bringen. Hilfreich hierfür ist ein Küchendigitalthermometer. Schafft man aber auch ohne – dann bitte erhöhte Aufmerksamkeit auf die Konsistenz der Sauce. Wird die dünne Konsistenz langsam sämig, den Topf vom Herd ziehen (die Ei-Bindung zieht dann an), weiterrühren und anschließend eine kalte Schüssel zum Umfüllen benutzen und diese an einem kühlen Ort lagern.

Hat die Flüssigkeit Zimmertemperatur erreicht, einfach die Schüssel in den Kühlschrank stellen. Die gekühlte Eissauce kann man bis zu einem Tag problemlos im Kühlschrank lagern.

Abschließend die Eissauce ca. 30-40 Minuten vor der geplanten Servierzeit in die Eismaschine gießen, und die Maschine anschalten.

Pistazienhippe

50 Gramm Pistazienkerne (ungesalzen) in beschichteter Pfanne bei hoher Hitze ohne Fett rösten, hacken und beiseite stellen.

Anschließend in der Pfanne 200 Gramm Zucker karamelisieren lassen. Da die Hitze nicht an allen Stellen der Pfanne gleichmässig wirkt, mit einem hitzebeständigen Spachtel den sich verflüssigenden Zucker gleichmässig verteilen. Vorsicht: Heisser Zucker ist schlimmer als heisses Fett, also aufpassen das nichts spritzt oder an die Hände kommt.

Jetzt ist Timing gefragt, denn das Karamell verbrennt recht schnell und wird dann bitter. Daher bitte schon ein Backpapier vorbereiten und auf hitzebeständigem Holzbrett oder auf einer Arbeitsplatte etc ausbreiten.

Sobald der Zucker hellbraun und flüssig geworden ist, schnell die Pistazienkerne zugeben und in der Zuckermasse gleichmässig verteilen. Danach sofort auf das Backpapier ausgiessen, mit einem Spachtel glatt streichen und Meersalz drüberstreuen. Wenn der Zucker die Pfanne verlassen hat, wird er ruck zuck fest – also schnell arbeiten. Über die ausgestrichene Karamellmasse einen weiteren Bogen Backpapier geben und über diesen mit einem Nudelholz die Masse glatt und flach rollen und erkalten lassen. Danach kann man das Backpapier von beiden Seiten ganz easy abziehen.

20131202-212416.jpg

Anschließend kann man die Karamellplatte in Stücke brechen, die sich in verschlossenen Behältnissen wie z.B. Twist-off Gläsern prima lagern lassen.

Himbeersauce

Himbeeren bei mittlerer Hitze im Topf einkochen lassen, dabei ggf nachzuckern (bisschen Säure soll als Gegenpunkt zu den ansonsten sehr süssen sonstigen Dessertzutaten erhalten bleiben, aber es soll einem auch nicht Gesichtszüge entgleiten lassen, wenn man die Sauce pur isst).

Durch ein Sieb streichen und verbliebene Kern/Fruchtmasse kräftig mit einem Löffel im Sieb auspressen, um die letzen kräftigen Fruchtsaucentropfen zu retten. Die so gewonnene Sauce bei kleiner Hitze im Topf einköcheln lassen, ggf nachzuckern und mit 1 EL Himbeergeist am Ende der Kochzeit wieder verflüssigen.

Auskühlen lassen und im Kühlschrank anziehen lassen.

Schokobrownie

Schokolade grob zerteilen und in eine Schüssel geben, die für ein Wasserbad geeignet ist. Schokolade in dieser Schüssel im Wasserbad schmelzen. Butter in Stückchen schneiden und ebenfalls zu der schmelzenden Schokolade geben. Währenddessen die Eier mit dem Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen.

Wenn die Butter-Schoko-Mischung komplett geschmolzen ist, diese unter die Zucker-Ei-Mischung heben und ordentlich verrühren. Währenddessen das Mehl in die Schokomasse sieben und verrühren. Zum Schluss die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.

Das Blech nun bei 170° Umluft für ca. 25 Minuten backen. Zwischendurch mit einem Stäbchen testen, ob noch etwas an dem Stäbchen kleben bleibt, wenn man es in den Brownie steckt. Der Brownie ist gut, wenn nur noch ganz, ganz wenig kleben bleibt – dann wird er schön knitschig…

Das Blech herausnehmen und abkühlen lassen.

Vor dem Servieren kann man sich nun super an den vorbereiteten Einzelkomponenten bedienen: den Brownie mit einem Servierring ausstechen oder in gleichgrosse Stücke schneiden und auf die Teller geben, das fertige Eis, nachdem es in der Eismaschine war, auf dem Brownie anrichten und mit einem Stück Pistazien-Hippe garnieren. Zum Schluss die Himbeer-Sauce anrichten – und wenn möglich mit 2-3 frischen Himbeeren garnieren.

Guten Appetit!

Advertisements