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Das Online-Magazin Goldstück hat Fräulein Anna Schoen mit einem sehr schönen Artikel gefeatured! Das freut mich natürlich sehr, denn ich habe das Goldstück Magazin schon seit 2 Jahren abonniert, weil man hier immer angesagte Tipps zu Gastro, Beauty und Lifestyle aus den Metropolen Deutschlands bekommt. Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinklicken: http://goldstueck.biz/startseite.html

Zur Feier des Tages hier nun auch ein goldiges Dessert, dass das Fräulein selten selber macht, sondern meist vom Chefkoch des Hauses serviert bekommt. Ein wärmendes süß-scharfes Ingwer Crème brûlée.

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Zutaten für 4 Portionen:

6 Eigelb
200 ml Sahne
200 ml Milch
40 gr Zucker
1 Vanille-Schote, Mark ausgekratzt und Schote in 4 Teile geschnitten
10 cm Ingwerknolle, geschält und in schmale Scheiben geschnitten
Brauner Zucker zum karamellisieren

Zubereitung:

Milch, Sahne, Ingwer, Vanillemark und Vanilleschote bei kleiner Hitze vorsichtig im Topf erwärmen und währenddessen immer wieder gut durchrühren, damit sich keine Haut auf der Oberfläche bildet. Die Flüssigkeit darf auf keinem Fall kochen. Anschließend Sahne vom Herd nehmen und offen mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Ziel der ganzen Operation ist, dass sowohl Vanille als auch Ingwer ihren Geschmack in die Flüssigkeit abgeben.

Parallel 6 Eier trennen und die Eigelbe in eine Schüssel geben, den Zucker dazugeben und zu einer glatten Masse verrühren.

Nun Ingwer-Sahne durch ein enges Sieb passieren und auf die Eimasse gießen. Dabei die zurückbleibenden Ingwerstücke gut ausdrücken, damit das ganze Aroma in die Creme wandert. Die Masse gut verrühren.

Backofen auf 100 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen und ein tiefes Backblech rausholen. Creme in backofenfeste Förmchen (bei uns haben sich die spanischen Tapaschalen ganz gut bewährt) füllen. Dann die Förmchen auf das Backblech stellen und in den Ofen schieben. Mit einer kleinen Kanne Wasser auf das Backblech gießen damit die Schalen im Wasserbad stehen. Vorsicht mit dem Pegelstand, denn das Backblech muss ja auch wieder raus, ohne dass das Wasser in die Schälchen schwappt.

In knapp einer Stunde wird die Creme nun im Ofen fest. Währenddessen ab und zu mal mit dem Finger die Konsistenz prüfen, wenn es elastisch ist und etwas nachgibt, ist es fertig.

Schälchen auf der Arbeitsplatte auskühlen lassen – dann entweder zur Lagerung abgedeckt in den Kühlschrank stellen oder direkt servieren.

Für die Karamellkruste dünn braunen Zucker auf der Oberfläche der Förmchen verteilen und mit einem Gasbrenner „brüllieren“ (hierzu gibt es leider keine uns bekannte Alternative – Versuche in der Frühzeit den Spaß zu flambieren sind grandios gescheitert), bis sich eine goldbraune Schicht gebildet hat.

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Guten Appetit!

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