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Der israelische Lifestyle und vor allem die kulinarischen Angebote kommen in Berlin immer mehr im Mainstream an – von Luigi Zuckmann mit seinen voluminösen Sandwiches über das ebenfalls von den Jungs betriebenen Ruben e Carla bis zu Moog & Melzer. Es gibt viele Gelegenheiten diese wirklich spannende Küche auch abseits von feinem Abendessen zu entdecken.

Den ersten Kontakt zu einem dampfenden Pfännchen mit dem Namen Shakshuka hatten wir vor geraumer Zeit bei einem Frühstück bei Mogg und Melzer. (https://annaschoen.wordpress.com/2013/02/11/deli-in-berlin-mitte-mogg-melzer/) Neben einem wirklich ungemein leckeren Pastrami-Sandwich hatte sich das Pfännchen auch an unseren Tisch gesellt – und war ratzeputz leer gegessen. Jetzt war es ganz schoen an der Zeit, mal ein eigenes Pfännchen zu brutzeln.

Shakshuka fin

Zutaten für 2 Shakshukken (ob das wohl der korrekte Plural ist ?)

4 Eier
2 rote Paprika, vom Strunk und Kernen befreit, halbiert und in Streifen geschnitten
1 gelbe Paprika (siehe oben)
3 große Strauchtomaten (grob gehackt, ohne Strunk)
2 große Zwiebeln, in Ringe geschnitten
100 ml Gemüsebrühe (leicht dosiert – kein vordergründiger Brühengeschmack)
2 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
1/2 TL Safran
1 TL Kreuzkümmelsamen
2 TL Rohrzucker
Salz
Pfeffer
1 kleine getrocknete Chili, gemörsert
2 Lorbeerblätter
2 EL Olivenöl

Shakshuka Gemüse

Zubereitung:

Sauteuse oder hohe Pfanne ohne Fett auf hoher Stufe erhitzen und Kreuzkümmel darin ohne Fett rösten. Auf 3/4 der Hitze runter drehen und Öl dazugeben. Dann Zwiebelringe in dem Kreuzkümmel-Öl anbraten (ungefähr 5 Minuten). Dabei immer wieder durchrühren.

Paprikastreifen zugeben und anbraten. Danach Zucker, Lorbeerblätter, Petersilie und Safran zugeben und gut durchrühren. Nun mit den gehackten Tomaten ablöschen und Brühe angiessen. Ziel ist eine Art Eintopf-Verhältnis von Gemüse zu Flüssigkeit, die dann langsam zu einer Tomatensauce einköcheln kann, Tomaten gegen Ende ggf ein bisschen zerdrücken.

Nach etwas 15 Minuten mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Die Shakshuka sollte jetzt nach Safran, Kreuzkümmel und Paprika schmecken – dabei ein bisschen süss und ein bisschen scharf sein und zudem durch Brühe und Salz würzig schmecken.

Die Gemüsepfanne auf zwei Portionspfannen (gerne beschichtet) verteilen. Bei kleiner Hitze anwärmen. Mit dem Löffel zwei Mulden in die Gemüsedecke drücken. Hier jeweils ein Ei reinschlagen. Ei salzen und mit geschlossenem Deckel bei kleinster Hitze garen.

Entweder direkt aus der Pfanne servieren oder noch auf einen Teller gleiten lassen und mit der restlichen Petersilie bestreuen. In Israel wir die Shakshuka wohl vor allem mit geröstetem Weissbrot serviert – weil wohl eigentlich ein Brunch/Frühstücksgericht. Wir hatten dazu kleine Rosmarin-Kartöffelchen aus dem Backofen. Auch sehr passig und damit eher ein leichtes Abendessen.

Guten Appetit!

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