Schlagwörter

, , , , , , ,

Regelmäßige Besucher des Blogs haben schon mitbekommen, dass hier eine starke Vorliebe für grünen Spargel vorliegt und sich auf dem Blog daher auch schon einige Rezepte mit grünem Spargel tummeln. Hier jetzt das letzte Rezept für diese Saison, bevor es ganz bald keinen grünen Spargel mehr gibt – dieses mal als leckeres, sommerliches Risotto.

Spargel-Risotto

Zutaten für 2 Portionen:
300 Gramm grünen Spargel (holzige Ende abschneiden)
1 Liter Gemüsebrühe
180 Gramm Risottoreis
2 Schalotten, kleinstgewürfelt
10 Gramm Butter
50 Gramm frisch geriebener Parmesan
Olivenöl
Apfelessig
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Einen großen Topf mit leicht gesalzenem und gezuckerten Wasser zum Sieden bringen. Die ganzen Spargelstangen im siedenden Wasser knapp 1 Minute blanchieren – dünne Stangen vorher herausnehmen. Die Stangen dürfen keinesfalls weich oder labbrig werden.

Spargelspitzen abteilen und beiseite legen. Die restlichen Spargelstangen in mundgerechte Stücke zerschneiden.

Nun Brühe aufkochen und unter dem Siedepunkt heiss halten. Parallel die Spargelspitzen in einer Mischung aus 2 EL Öl, 2 EL Essig und 2 EL Brühe und etwas Salz und Pfeffer marinieren.

Schalotten in Butter glasig andünsten, Reis dazugeben und ebenfalls anbraten. Mit einer Kelle so viel Brühe dazugeben, dass der Reis knapp bedeckt ist. Hitze zurückdrehen und Reismasse permanent durchrühren. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, neue heiße Brühe zugeben. Das ständige Risottorühren dauert insgesamt knapp 20 Minuten.

Die letzten 7 Minuten die Spargelstücke zugeben und im Risotto erwärmen. Wenn der Reis weich, aber noch bissfest ist und noch etwas Brühe unaufgenommen über dem Reis schwimmt, 3/4 des Parmesans zugeben. Topf vom Herd nehmen und durchrühren. Mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls noch etwas Butter abschmecken.

Auf Teller verteilen, restlichen Parmesan drüber geben und dann die marinierten Spargelspitzen drapieren. Zum Schluss etwas Fleur de Sel drüberstreuen.

Sidestep: Ein kocherfahrener Kollege rührt noch Roten Pfeffer gegen Ende unter das Risotto – das wird beim nächsten Mal auch noch ausprobiert.

Guten Appetit!

Advertisements