Schlagwörter

, , , ,

Wirklich gute Pizza ist nicht schwer, wenn man erst mal das perfekte Rezept hat. Wir haben lange an dem Teig rumgetüftelt (das ist nämlich das A & O für die perfekte Pizza) und haben nun in Kombination mit der selbstgemachten Tomatensauce die ideale Basis für den leckeren, hausgemachten Pizza-Genuss, die mit jedem italienischen Restaurant mithalten kann! Die Anleitung für die Basics gibt es hier… (und wer nicht selbst backen will – siehe Restaurant-Tipps in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Wien ganz unten)

20130330-232930.jpg

Zutaten Pizzateig für 2 Pizzen

350 gr Weizenmehl (ideal Tipo 00 / italienisches Pizzamehl, das dafür sorgt, dass der Pizzateig nicht so schnell reißt. Alternativ Typ 405 – dann jedoch den Anteil wie folgt ändern: 320 gr Mehl, 80 gr Hartweizengries)
50 gr Hartweizengrieß
250 ml Wasser
Frischhefe
Salz
Update zum alten Rezept: 1,5 EL Olivenöl

Zutaten Tomatensauce:

1 Schalotte, gehackt
1 frische Knoblauchzehe, gehackt
250 ml passierte Tomaten
1/2 Hand voll frischer Basilikum
ggf 2-3 Stängel frischer Thymian
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Basiszutaten Belag für 2 Pizzen:

1 Kugel Büffelmozzarella, gewürfelt
50 gr Parmesan gerieben


Zubereitung der Einzelkomponenten

Pizzateig:

Den Teig min. 24h vor dem Pizzaessen ansetzen. Dafür Mehl und Hartweizengrieß mischen. Nun 4 gr Frisch-Hefe in 250 ml kaltem Wasser auflösen.

Die Mehlmischung nach und nach zum Wasser geben. Und mit Esslöffel einrühren. (Keine Küchengeräte wie Knethaken etc.!) Wenn eine brei-ige Konsistenz entstanden ist (da sollte dann noch ein bisschen Mehl übrig sein), das Salz und Olivenöl untermischen und restliches Mehl einrühren bis ein glatter Teil entstanden ist.

Teig aus Schüssel holen und auf hartweizenbegriester Oberfläche 5-10 Minuten per Hand durchkneten. Danach Teig auf der Oberfläche liegen lassen und mit Schüssel als „Hut“ abdecken. 2o Minuten ruhen lassen.

Danach in 2 Portionen aufteilen und luftdicht verschlossen (z.B. Zip Beutel) im Kühlschrank reifen lassen (mindestens 24 Stunden).

Für die Wissbegierigen: In den folgenden 24 Stunden bekommt der Teig durch alkoholische Gärungsprozesse einen leckeren leicht säuerlichen Geschmack. Daher unbedingt lange Ruhen lassen – umso länger umso besser. Bis zu 5 Tage hält sich der Teig problemlos!

Tomatensauce:

Knoblauch und Scharlottenwürfel bei in Olivenöl andünsten, Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit passierten Tomaten ablöschen. Thymianstängel zugeben.

Bei kleiner Hitze rund eine Stunde köcheln lassen. Ziel ist es, dadurch die Süsse der Tomaten herauszuarbeiten (bisschen helfen wir ja schon mit dem Zucker nach). 15 Minuten vor Ende Kochzeit Basilikumblätter (angerissen) zugeben. Herdplatte ausstellen und ziehen lassen.

Salzen und Pfeffern. Dabei bedenken: Der Teig ist schon recht salzig, dazu arbeiten wir auch beim Käse mit salzigem Parmesan.

Zubereitung Pizza:

Mindestens eine Stunde vor dem Backen, den Ofen auf höchster Stufe (am besten inkl. Pizzastein auf mittlerer Schiene) vorheizen. Wir machen das mit Umluft und schalten dann zum echten Backen auf Ober-/Unterhitze oder noch besser auf die Grillfunktion.

Mozzarella in 0,5 cm dicke Würfel schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen. Nach dem Abtropfen in eine Schüssel geben, Parmesan drüber reiben und Würfel mit dem geriebenen Parmesan „marinieren“.

Den Teigrohling rund 10 Minuten vor Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen (der lässt sich bei Zimmertemperatur leichter verarbeiten) und die Arbeitsplatte mit Hartweizengrieß bestreuen.

Den Teigrohling ebenfalls leicht bestreuen, noch einmal durchkneten und durch leichtes auseinanderziehen eine runde Teigfläche erstellen. Don’t do it with a Nudelholz.

Vor dem Belegen den ausgezogenen Teig auf die Pizzaschaufel drapieren (Tipp: ansonsten hat man keine Chance mehr, den Teig in den Ofen zu bekommen. Wer keinen Pizzastein hat, breitet den Teig auf dem mit Backpapier ausgelegten Gitter aus und belegt ihn dort).

Dann die Tomatensauce mit der Esslöffelrückseite gleichmäßig über den Teigboden verteilen. Parmesan über die Tomatensauce reiben.

Je nach sonstigen Belagswünschen diese entweder anschließend noch vor dem Weg in den Ofen drüber geben (alles was heiß werden darf und dabei kein Aroma verliert wie z.B. Zwiebeln oder Pilze) oder erst Pizza in den Ofen und danach den Belag drübergeben (siehe Bildbeispiel: Bresaola, Ruccola und ein paar Parmesansplitter – würde alles bei 270 Grad zerstört werden). Ebenso der Mozzarellakäse. Den geben wir erst kurz vor Schluss auf die Pizza, wenn der Teig schon eine gute Farbe hat.

20130329-193231.jpg

Der optimale Zeitpunkt den Käse auf die Pizza zu geben ist, wenn der Rand ein knuspriges hellbraun erreicht hat und sich bei Druck außen knackig anfühlt, sich aber noch eindrücken lässt (kein Keks!). Backofen auf, Gitter mit Pizzastein herausziehen (Handschuh!), Käse schnell draufgeben, für 1 Minute alles zurück in den Ofen und dann wieder raus. Der Käse verläuft auf der heissen Pizza auch draussen noch ein bisschen weiter.

Wenn es trotzdem ab und zu noch mal nicht selbst gemachte Pizza sein soll, hier ein paar selbsterfahrene gute Alternativen in Frankfurt, Berlin, Dublin, Hamburg, Wien:

Berlin-Kreuzberg: http://www.fratellilabionda.de
Berlin-Mitte: http://www.amanogroup.de/eat-drink/pizza-mario/
Berlin-Prenzlauer Berg: http://www.standard-berlin.de
Wien: http://www.pizzamari.at/home.html
Hamburg: http://www.diepizzeria.eu
München: http://www.rivabar.com
Frankfurt: http://www.daslebenistschoen.de
Dublin: http://www.pizzaeporchetta.com

Advertisements